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Präzisionswerkzeuge: Wirtschaftliche Situation bestätigt Prognose für 2013

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Die deutschen Werkzeughersteller rechnen für 2013 erneut mit einem Ergebnis auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Die Nachfrage in den USA und China überkompensieren die Schwäche anderer wichtiger Märkte.

01.07.2013 – „Die Hersteller von Präzisionswerkzeugen rechnen für das Gesamtjahr 2013 nach wie vor mit einer Stagnation auf Rekordniveau und einem Produktionswert von rund 8,8 Milliarden Euro", sagte Markus Heseding, neuer Geschäftsführer des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA, am Montag anlässlich des EMO Presseforums bei John Deere in Mannheim. Und fügte hinzu: „Wir erwarten, dass die Zuwächse in China und in den USA die Schwäche anderer Märkte wettmachen können."
Insbesondere in den wichtigsten europäischen Absatzmärkten inklusive Deutschland ging die Nachfrage seit Anfang des Jahres zurück. Lediglich in Großbritannien verzeichneten die deutschen Hersteller von Präzisionswerkzeugen, wie bereits im Vorjahr, eine rege Nachfrage. Umso größer sind nun die Erwartungen an die Weltleitmesse der Metallbearbeitung  EMO 2013, die vom 16. bis 21. September in Hannover stattfindet. Hier stellen die Werkzeughersteller die zweitgrößte Ausstellergruppe und freuen sich auf viele interessierte Besucher aus der ganzen Welt.
Präzisionswerkzeuge werden auf Werkzeugmaschinen betrieben und finden in allen Bereichen der Metallbearbeitung sowie in Teilen der Kunststoffverarbeitung Verwendung. Die Branche konnte 2012 wieder mit einem Welthandelsanteil von über 15 Prozent ihre Stellung als Weltmarktführer bestätigen. Der Fachverband Präzisionswerkzeuge ist auf der EMO mit einem Infostand (Halle 4, D40) vertreten.

Zedtwitz, Alfred
Zedtwitz, Alfred
Datei-Anhänge:
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