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Römheld GmbH - Blue Competence Interviewserie

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Ökonomie, Ökologie und soziales Handeln in Einklang zu bringen ist das erklärte Ziel der über 400 Blue Competence Partnerunternehmen. Doch was bewegt die Unternehmen zu Nachhaltigkeit und welche Hürden gibt es. Hans-Joachim Molka, Geschäftsführer der Römheld GmbH, hat sich zur Nachhaltigkeitsstrategie, über Beweggründe und Hürden befragen lassen.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?
Nachhaltigkeit prägt die Unternehmenskultur der ROEMHELD-Gruppe mit über 300-jähriger Geschichte und Tradition. Seitdem das Unternehmen im Familienbesitz ist, sind die Entscheidungen und das Handeln an der Nachhaltigkeit orientiert. Die Gesellschafter hatten schon immer mit Weitsicht ein Interesse an langfristigen Lösungen ohne Ressourcen-verschwendung.

Wer ist in ihrem Unternehmen verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit?
Die Verantwortlichkeit in der Umsetzung liegt dann natürlich in der operativen Geschäfts-führung. Für die Integration von Nachhaltigkeit es sind stets alle Mitarbeiter involviert. Die Initiative Blue Competence begleitet uns dabei.

Wo sehen Sie die drei wichtigsten Beiträge für Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?
Unser soziales Engagement im regionalen Umfeld in sozialen Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten verbessert die Attraktivität der Region. Wir sind an langfristigen Mitarbeiterbeziehungen interessiert und beteiligen die Mitarbeiter am aktuellen und langfristigen Erfolg des Unternehmens. Das spiegelt sich in einer Fluktuationsquote < 1 % wider. Diese Beständigkeit ist Grundlage, um für unsere Kunden ökonomisch und ökologisch interessante Produkte zu entwickeln, wie zum Beispiel die energieeffizienten Hydraulik-aggregate oder die Material sparenden Miniaturspannelemente.
Ein wesentlicher Beitrag zur wirtschaftlichen Fertigung der Produkte und Schonung der Ressourcen ist die Investition in eine Wärmerückgewinnungsanlage eine energiegünstige, moderne Technologie zur Vergütung der Fertigungsteile.

Wo sehen Sie Herausforderungen?
Die Herausforderung besteht zum einen darin, dass sich dieses Engagement in den meisten Fällen nicht 1:1 auf die Preise der Produkte und Dienstleistungen umlegen lässt, und zum anderen darin, in den internationalen Märkten ein Verständnis dafür zu erzeugen, dass die Mehrfachnutzung eines langlebigen Produktes günstiger und Ressourcen schonender ist. Der Einmaleinsatz von „billigeren“ Elementen mit einer kürzeren Lebensdauer in Spann-vorrichtungen ist kontraproduktiv.

Ein Blick in die Zukunft: Welche Ziele haben Sie für die Zukunft gesetzt? Wo geht der Weg hin?
Wir werden die Reparaturfreundlichkeit unserer Produkte weiter verbessern, um Umwelt-ressourcen zu schonen. Durch die Internationalisierung unseres Services stehen wir unseren Kunden schnell und effizient zur Seite.

Werden Sie das Thema Nachhaltigkeit auf der AMB präsentieren?
Selbstverständlich werden wir unsere nachhaltigen Produkte auf der AMB ausstellen. Wir lassen unsere Produkte für sich sprechen. Auf vielen Displays werden Sie unsere Nachhaltigkeit wiedererkennen.
Wer interessiert ist, den laden wir gerne ein und erläutern unsere Produktphilosophie.

Bildquelle : Römheld GmbH

Jestädt, Michael
Jestädt, Michael
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